MD's Homepage - FDW-Satzung

Home

Dart (FDW)

Allgemeines
Satzung
Termine
Teams
Liga1
Liga2
Pokal
Archiv

Dart (WWD)

Download

Historie

Links

Impressum

Datenschutz

FREIE DARTLIGA WIESBADEN  (FDW)

Ligaregeln
(Stand 04.09.2017)


1. Spielsaison

1.1 Die Spielsaison ergibt sich aus dem Spielplan, der vor Saisonbeginn von der Ligaleitung erstellt wird. 

1.2 Die Ligaleitung besteht aus drei stimmberechtigten und aus nicht stimmberechtigten Mitgliedern, die von einem Captain-Meeting - bei Bedarf - gewählt werden. Gegebenenfalls kann die Ligaleitung durch weitere, nicht stimmberechtigte Mitglieder ergänzt werden. Alle Entscheidungen der Ligaleitung sind endgültig. 

1.3 Die Kassenprüfung erfolgt jährlich im Captainmeeting. Jeder Teamcaptain kann am Captainmeeting Einblick in den Kassenbericht und die Belege nehmen. 

1.4. Einmal jährlich findet ein Captain-Meeting statt, und zwar vor Beginn der neuen Saison. Stimmberechtigt sind der jeweilige Captain oder Co-Captain oder eine vom Team schriftlich bevollmächtigte Person jedes Teams, das bis zu einem von der Ligaleitung festgesetzten Termin schriftlich gemeldet ist und gleichzeitig die entsprechende Meldegebühr für die neue Saison bezahlt hat. Ist ein Mitglied der Ligaleitung gleichzeitig Captain bzw. Co-Captain, so muss die Stimmberechtigung auf ein Mitglied des eigenen Teams schriftlich übertragen werden.  Das Captain-Meeting ist immer beschlussfähig.  

1.5 In Angelegenheiten, die ausschließlich den Spielbetrieb einer bestimmten Ligaklasse betreffen, sind nur die Teams stimmberechtigt, die zum Zeitpunkt der Abstimmung dieser Liga angehören.  



2. Spielbetrieb

2.1  Die FDW setzt sich je nach Anzahl der gemeldeten Teams aus einer oder mehreren Spielklassen zusammen. Die FDW-Meisterschaften werden in jeder Spielklasse in einer Hin- und einer Rückrunde durchgeführt.  

2.2 Um die Parität der beiden Ligen annähernd herstellen zu können und die Spielpläne vor Saisonbeginn im Voraus zu erstellen, legt die Ligaleitung die entsprechende Auf- und Abstiegsregelung fest. Ein Votum des Captain-Meetings wird hierfür  nicht mehr benötigt. Relegationsspiele werden nicht stattfinden. Grundlage für die Auf- und Abstiegsregelung: Die letzten Drei steigen aus der 1.Liga  ab und die ersten Drei steigen aus der 2.Liga auf. Wenn der dritte aus der 2. Liga nicht aufsteigen möchte, bleibt es bei den letzen Zwei Absteigern aus der 1. Liga und den Zwei Aufsteigern aus der 2. Liga. Unter Vorbehalt, wenn keine Mannschaften aus der 1. Liga zurückziehen und die Parität der Ligen gewahrt bleibt. 

2.3 1.) Die Spielklassen setzen sich aus 1. und 2. Liga zusammen.
     2.) Nach dieser Saison kann bei geänderter Anzahl der gemeldeten Teams das CaptainMeeting über Änderung bzw. Neustrukturierung der Spielklassen entscheiden. 

2.4 Das Siegerteam der höchsten Spielklasse erhält den FDW-Wanderpokal. 

2.5 Es werden nur noch neue Teams in die FDW aufgenommen, deren Spiellokal innerhalb der Stadt Wiesbaden, deren Vororte sowie im Innenstadtgebiet Mainz liegt. Sollte eine Mannschaft außerhalb der vorgenannten Orte am Spielbetrieb in der FDW teilnehmen wollen, bedarf dies eines Mehrheitsbeschlußes der einzelnen Teamcaptains BEIDER Ligen! Dieser kann bei einem CM oder auch auf dem elektronischen Weg (EMail) stattfinden.

2.6 An jedem Spielort muss gewährleistet sein, dass pro Heimspiel an mindestens zwei Boards ordnungsgemäß gespielt werden kann (siehe auch Punkt 10). 

2.7 Teammeldungen für eine neue Spielzeit müssen bis zu einem von der Ligaleitung festgesetzten Termin schriftlich erfolgen. 

2.8 Namentliche Meldungen aller Spieler dieser Teams sind bis zu einem von der Ligaleitung festgesetzten Termin schriftlich abzugeben. 

2.9 Nachmeldungen einzelner Teams während der Saison sind nicht möglich. 

2.10 Löst sich ein Team während der Saison auf, so werden alle Spiele dieser Teams aus der Wertung genommen. 

2.11 Tritt ein Team zweimal innerhalb der Saison nicht an, wird dieses Team vom Ligabetrieb der FDW ausgeschlossen; alle Spiele dieses Teams werden aus der Wertung genommen.  

2.12 Nach Abschluss einer Spielsaison ist ein Spielerwechsel von Team zu Team ohne Sperre möglich.  

2.13 Jeder Spieler ist innerhalb der FDW nur für ein Team spielberechtigt. Ein Spieler darf gleichzeitig in der FDW und in einer anderen Liga gemeldet sein. Jeder Spieler, der sich vor Saisonbeginn termingerecht angemeldet hat, darf in der FDW spielen. 

2.14 Nach- und Ummeldungen einzelner Spieler sind innerhalb der Saison jederzeit möglich. 
Der zuständige Ligaobmann ist über eine Nach- bzw. Ummeldung zu informieren! 
Die Meldung muss schriftlich (mit Unterschrift des betreffenden Spielers) erfolgen. Für die Meldung beim Ligaobmann ist das Team verantwortlich, das den neuen Spieler aufnimmt, unabhängig von Punkt 8.1 (Verantwortung der Heimmannschaft). 
Der betreffende Spieler ist ab Eingang der schriftlichen Meldung beim Ligaobmann für den Zeitraum von 3 Ligaspieltagen (Pokalspieltage werden nicht gezählt) gesperrt. 
Nach Eingang der schriftlichen Meldung beim Ligaobmann teilt dieser dem Teamcaptain mit, ab wann <Datum> der Spieler <Name> beim Team <Teamname> spielberechtigt ist. 

Sollte der Spieler vorher eingesetzt werden siehe Punkt 2.15 (Wertung des Spiels 0:10). 
2.15 Sollte ein nicht gemeldeter oder gesperrter Spieler beim Spiel eingesetzt werden, wird dieses Spiel mit 0 : 10 gegen das betreffende Team gewertet. 

2.16 Bei Änderung des Captains oder Spiellokals muss eine schriftliche Mitteilung an die Ligaleitung erfolgen. Außerdem muss der Teamcaptain dafür sorgen, dass die nachfolgenden Mannschaften seiner Liga dies auch erfahren. Die Ligaleitung wird dies dann auch durch den Infodienst weiterleiten.  



3. Spieltag

3.1 Dienstags ist Spieltag der FDW. Matchbeginn ist immer 20.00 Uhr. Eine Aufstellungsänderung ist nur mit Einverständnis des gegnerischen Teamcaptains möglich. Ist eine Mannschaft um 20.30 Uhr nicht spielbereit am Board, wird das Match mit 0 : 10 als verloren gewertet. 

3.2 Ausnahmefälle bedürfen der Genehmigung eines stimmberechtigten Mitgliedes der Ligaleitung (z.B. Witterungsverhältnisse, Unfall, Panne). 


4. Spielverlegung

4.1 Eine Spielverlegung ist nur möglich, wenn sie rechtzeitig, d. h. 48 Stunden vor Matchbeginn, dem gegnerischen Captain und der Ligaleitung/Ligaobmann mitgeteilt wird. 

4.2 Das Nachholspiel muss innerhalb von zwei Wochen nach dem ursprünglichen Spieltag stattfinden. Der Termin muss der Ligaleitung mitgeteilt werden. Liegt der Ligaleitung bis zum 10. Tag nach dem eigentlichen Spieltag kein Nachholtermin vor, legt sie einen verbindlichen Termin fest. Beim Nachholspiel dürfen nur Spieler eingesetzt werden, die zum ursprünglichen Termin spielberechtigt waren.  Eine nochmalige Spielverlegung ist nicht möglich. 

4.3 Die letzten zwei Spieltage dürfen nicht verlegt werden. Bis zum letzten Spieltag müssen alle Nachholspiele absolviert sein. 

4.4 Der Tausch des Heimrechts gilt nicht als Spielverlegung.   


5. Matchablauf

5.1 In der 1. Liga werden nacheinander 4 Einzel, 2 Doppel und 4 Einzel (10 Sets) gespielt. Gespielt wird „straight in“ und „double out“ nach dem Modus „Best of five“ (Einzel und Doppel). Die Aufstellung erfolgt jeweils vor dem anstehenden Spielabschnitt, d.h. Aufstellung für die ersten 4 Einzel, nach Beendigung Aufstellung für die beiden Doppel, danach Aufstellung für die letzten 4 Einzel. 
In der 2. Liga werden nacheinander 4 Einzel, 2 Doppel und 4 Einzel (10 Sets) gespielt. Gespielt wird „straight in“ und „double out“ nach dem Modus „Best of three“

(Einzel und Doppel). Die Aufstellung erfolgt jeweils vor dem anstehenden Spielabschnitt, d.h. Aufstellung für die ersten 4 Einzel, nach Beendigung Aufstellung für die beiden Doppel, danach Aufstellung für die letzten 4 Einzel. 

5.2 Spielereinsatz: Spielerinnen und Spieler können in den verschiedenen Spielabschnitten beliebig eingesetzt werden (d.h. ein Spieler kann für 2 Einzel und ein Doppel eingesetzt werden, muss aber nicht, sofern in den weiteren Spielabschnitten auch andere Spieler berücksichtigt werden sollen bzw. wollen). 

5.3 Spielstand: Bei ausgeglichenem Spielstand ist kein Teamgame vorgesehen, Spiele können daher unentschieden ausgehen. 

5.4 Punktewertung Mannschaft: Für einen errungenen Sieg erhält eine Mannschaft 2 Punkte, bei einem Unentschieden erhalten die Mannschaften jeweils 1 Punkt. 

5.5 Punktewertung Einzelrangliste: Nur das erste Einzel eines Spielers bzw. einer Spielerin (egal ob in der ersten oder zweiten Einzelrunde) zählt für die Rangliste. 

5.6 Der Teamcaptain der Heimmannschaft stellt nach Einsicht in die gegnerische Aufstellung seine Mannschaft dagegen. 

5.7 Schiedsrichter jedes Sets ist der jeweilige Schreiber.  



6. Pokalrunde

6.1 Parallel zur Meisterschaft wird eine Pokalrunde gespielt. Die Spielpaarungen werden aus allen gemeldeten Teams durch Losentscheid ermittelt. 

6.2 Im Pokalwettbewerb wird die erste Pokalrunde in Gruppen „Round Robin“ ausgetragen. Je nach Anzahl der Teams wird die Anzahl der Gruppen und der Spielmodus im Captain Meeting festgelegt. (Z.B. Hin- und Rückrunde oder K.O.-Runde) 

6.3 4 Einzel, 2 Doppel und 4 Einzel werden „Best of five“ nach „blinder“ Aufstellung gespielt. Sollte ein Gleichstand nach Spielen (hier: 5:5) vorliegen, entscheidet das Teamgame  (1 Leg 1001, Einsatz von maximal 4 Spielern). 

6.4 Wird ein Pokalspiel entsprechend Punkt 4.1 verlegt, so MUSS das Nachholspiel vor dem nächsten Pokalspieltag stattfinden. Es gilt Punkt 4.2 (Regelung für Nachholspiele). 

6.5 Das Pokalendspiel wird an einem neutralen Spielort im K.O.-System (nur 1 Spiel) gespielt.  



7. Punktwertung

7.1 Jedes Set in einem Match wird mit einem Punkt bewertet. In einem Match verteilen sich demnach 10 Punkte auf beide Teams. In der Ligatabelle werden sowohl Matchpunkte als auch Set- und Leg-Punkte aufgeführt. 

7.2 Sollten am Ende der Saison mehrere Teams nach Match-, Set- und Leg-Punkten gleich sein, so entscheidet der direkte Vergleich. Sollte dieser ebenfalls unentschieden sein und die Platzierung für Auf- und Abstieg entscheidend sein, wird ein Entscheidungspiel an neutralem Board ausgetragen.  



8. Spielergebnisse

8.1 Die Heimmannschaft ist für die Übermittlung des Ergebnisses verantwortlich, auch dann, wenn das Heimrecht des Spieltages getauscht wurde. 

8.2 Bis 24 Stunden nach Ende des Spiels ist das Ergebnis per SMS, FAX oder E-Mail an den Ligaobmann weiterzugeben. Die Meldung per SMS muss die  Spielpaarung TeamA : TeamB, das Spielergebnis und das Legverhältnis enthalten. 
Die Meldung per SMS muss die 
Spielpaarung TeamA : TeamB,
das Spielergebnis und
das Legverhältnis enthalten.

8.3 Ist der Spielbericht bis zum Samstag nach dem Spieltag, 12:00 Uhr nicht beim  Ligaobmann eingegangen, wird das Spiel für die verantwortliche Mannschaft mit 0:10 gewertet. (Punkt 8.1 beachten, verantwortlich ist die Heimmannschaft!) Ranglistenpunkte werden dann nicht vergeben. 



9. Ligatabelle

9.1 Die Veröffentlichung der Tabellen und Ranglisten mit den Namen aller gemeldeten Spieler erfolgt unverbindlich über die Homepage von Michael Demond unter „demond.homepage.t-online.de“. Zur Information: Diese Seite ist auch über „fdw-online.de“ erreichbar. 


10. Spieltechnisches

10.1 Gespielt werden muss in der FDW mit gebrauchsüblichen Darts, die nicht schwerer als 50 Gramm sein dürfen.  

10.2 Das Dartboard muss so befestigt sein, dass die senkrechte Höhe von der Mitte des Bullseye bis zu einem Punkt auf dem Boden, der auf gleicher Höhe liegt wie der Abwurfpunkt, 173 cm misst. 

10.3 Der Teamcaptain hat vor Beginn des Matches das Recht, eine Überprüfung des Boards und der Entfernung der Standleiste (Markierung) vom Board zu verlangen.  

10.4 Gespielt werden muss auf handelsüblichen Dartboards. Es wird an die Fairness der einzelnen Heimteams appelliert, dafür zu sorgen, dass bei Ligaspielen auf neuwertigen und gut bespielbaren Boards gespielt werden kann.

10.5 Jeder Captain hat das Recht, darum zu bitten, vor Beginn des Matches ein Board auszuwechseln.  

10.6 Die Segmente zu verdrehen sowie die Position des Boards zu korrigieren, ist jederzeit möglich.  

10.7 Bei Ligaspielen muss jedes Board mit mindestens 100 Watt beleuchtet werden, wobei darauf zu achten ist, dass eine blendfreie Ausleuchtung gewährleistet ist. 

10.8 Die Standleiste muss mindestens 3,8 cm und höchstens 5 cm hoch, sowie mindestens 60 cm lang sein. Sie muss an dem Punkt der Mindestabwurfentfernung angebracht sein, d. h. 2,37 m von der Rückseite der Standleiste zu einer imaginären Linie zum Board.  Die diagonale Entfernung vom Bullseye bis zur Rückseite der Standleiste muss 2,93 m betragen. Als Ersatz für eine Standleiste kann eine fest auf dem Boden fixierte Markierung von mindestens 3 cm Breite und 40 cm Länge dienen. 

10.9 Während des Wurfs darf der Spieler die Spielleiste nicht betreten bzw. die Abwurfmarkierung nicht übertreten. Betritt bzw. übertritt ein Spieler trotz dreimaliger Ermahnung durch den Schiedsrichter oder Teamcaptain dennoch die Abwurfmarkierung / Standleiste, wird dieses Leg als verloren gewertet. 

10.10 Der Punktestand muss klar und deutlich, für die Spieler jederzeit leserlich auf einem Punktezettel oder einer Punktetafel notiert werden. Auch Computeranlagen sind zulässig.  



11. Grundsätzliches

11.1 Alles, was nicht ausdrücklich in diesen Regeln behandelt wird, aber für den ordnungsgemäßen und sinnvollen Spielbetrieb der FDW von Bedeutung ist, richtet sich sinngemäß nach der „Sport -und Wettkampfordnung“ des Deutschen Dartverbandes (DDV) und des Hessischen Dartverbandes (HDV). Insoweit gelten diese Bestimmungen auch für die Freie Dartliga Wiesbaden. Im Bedarfsfall können diese Regeln in der Geschäftsstelle der Ligaleitung eingesehen bzw. angefordert werden. 

11.2 Verantwortlich für die Einhaltung der FDW-Ligaregeln ist der jeweilige Team- bzw. Co-Captain. 

11.3 Regelverstöße oder sonstige Streitfälle müssen in erster Linie mit den Ligaobmännern der jeweiligen Liga geklärt werden. Sollte es bei einem Regelverstoß oder in einem Streitfall um das Team gehen, bei dem der Ligaobmann als Spieler gemeldet ist, muss dieser Regelverstoß mit der Ligaleitung der FDW geregelt werden. In allen Fällen muss ein Regelverstoß oder Streitfall, wenn nicht an Ort und Stelle eine sofortige Klärung möglich ist, schriftlich den Ligaobmännern oder der Ligaleitung mitgeteilt werden.  

11.4 Bei Regelverstößen oder in Streitfällen entscheiden in erster Linie die Ligaobmänner. Dabei soll der Sportsgeist der Regeln und nicht deren Wortlaut entscheidend sein. 

Wiesbaden, September 2017

FDW-Ligaleitung


© MD, Mai 2019